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• Freitag, November 11th, 2016

Aloha da draußen!

Nun da der erste Schnee diesen Winter gefallen ist, zieht es mich gedanklich doch immer wieder in wärmere Gefilde und mein innerer Schweinehund will nun, da ich sowieso krankheitsbedingt darnieder liege, dass ich endlich meinen Blog aktualisiere 😉

Im März begab es sich also, dass ich mich wieder nach Asien aufmachte, dieses Mal um meinen Bruder Michi zu besuchen, der einen mehrmonatigen Arbeitsaufenthalt in Pattaya hatte. Was gibt es also besseres als Ausrede um mal nach Thailand zu fliegen? Gerüchte besagten, da gibt es vor allem eines: Touristen. Anfangs etwas abgeschreckt, machte ich mich dennoch auf den Weg über Abu Dhabi (mit Etihad). Vollkommen problemlos kam ich also morgens an und wurde in Bangkok erst einmal von meinem persönlichen Abholservice, also meinem Bruder, aufgesammelt. Als Erstes schlug mir einmal die Hitze entgegen, dann amüsierte ich mich über den Mietwagen (Linksverkehr in Thailand) und kaum auf der Autobahn entdeckte ich auch schon das erste Königsdenkmal, das sich über die ganze Straße erstreckte (kleine Anmerkung: der König war zu diesem Zeitpunkt der Monarch mit der längsten Regentenzeit, ist aber nun verstorben). Als nächstes entdeckte ich, dass der Verkehr in Thailand definitiv was eigenes ist: im Gegensatz zu Vietnam gibt es richtig viele Autos und weniger Motorbikes und deutlich besser ausgebaute Autobahnen in der Stadt. Aber auf der anderen Seite nutzen das die Leute auch aus und fahren wie Sau! Also mich wundert nicht, dass Thailand auf Platz 2 der Länder ist mit den meisten Verkehrstoten…

Was macht man also als Erstes, wenn man in Bangkok angekommen ist? Genau, die Hangover-Bar!

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Sehr schöne Aussicht muss ich sagen, aber die Cocktails sind die hohen Preise nicht unbedingt wert 😉 Da ich noch einmal nach Bangkok kommen sollte gegen Ende meiner Reise, nutzten Michi und ich den Mietwagen und fuhren nach Ayutthaya, eine riesige alte Tempelstadt.

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Und dort sah ich auch meine ersten Elefanten am Straßenrand (Tierquälerei!!):

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Auch mal meine Wenigkeit (übrigens sehr, sehr weiß und bleich im Vergleich zu meinem Bruder:

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Nach ausführlichem Schlendern durch die Tempelanlagen (und dazwischen natürlich Tuk-tuk fahren) ging es wieder zurück nach Bangkok. Denn am nächsten Tag ging schon mein Flug zur nächsten Touristenhochburg: Phuket!

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Mit einem süßen kleinen Minibus gings erst einmal vom Flughafen nach Phuketstadt, von dort wollte ich erst einmal die Spots der Insel erkunden. Wollte hier im eigentlichen Sinne, denn mein Gesundheitsproblem Nr.1 machte sich hier bemerkbar und zwar deutlich geschwollene Füße! Also beschränkte ich mich erst einmal darauf ein bisschen durch die Stadt zu laufen.

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Hier fühlte ich mich durch die koloniale Bauweise schon wieder mehr an Vietnam erinnert. Außerdem entdeckte ich eine weitere Eigenart Thailands und zwar die amüsanten Schilder überall:

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Am nächsten Tag fühlte ich mich also etwas fitter und machte mich zu einer weiteren Wanderung auf, und zwar zum Monkey Hill (und ja der Name ist hier Programm):

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Als ich da also bei der Affenhitze (höhö) hoch bin, war das erste Rascheln und Huschen der Affen noch ganz süß. Als ich dann aber meine Wasserflasche rausholte und einer der Affen zielstrebig auf mich zurannte, wurde mir wieder klar, dass ich Affen eigentlich gar nicht süß finde. Praktischerweise war aber ein deutsches Pärchen mit Roller nicht weit entfernt und hörte meinen leicht piepsigen Entsetzenschrei. Die zeigten mir dann wie man die Äffchen füttert und die belagerten wiederum deren Roller und tranken auch echt aus den Plastikflaschen. Wie mir das Pärchen berichtete, soll man die Tiere eigentlich nicht füttern (hust), aber russische Touristen hätten es wohl etabliert, oben auf dem Gipfel mit dem Auto hin zu fahren, Lebensmittel hinzukippen und die Affen dann fressen zu lassen während sie Fotos schießen…also sehr verwöhnte und wenig scheue Affen als Resultat!

Da meine Füßchen sich auf jeden Fall etwas erholt hatten, entschloss ich mich am nächsten Tag weiterzufahren nach Karon (oder so schön Thailändisch ausgesprochen: Kalon!) Beach zu fahren und zwar hiermit:

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Dort erwartete mich dann auch der erste lange Sandstrand und ne Menge an Tourihotels 😉 Wasser übrigens herrlich warm und klar!

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Dort hab ich mich dann auch entschlossen meinen ersten Tauchtrip zu machen und zwar erst einmal ein kleines Auffrischen (vermittelt durch das Hostel). Da ging es erst mal gediegen als beach dive am Strand entlang (also abschüssig hineingelaufen) und abgetaucht. War auch nicht so tief, also nur so 12m, aber trotzdem echt was gesehen! Leider hab ich hier noch keine Fotos zu zeigen, sondern erst von meinem nächsten Tauchtrip. Und zwar gab es hier 3 verschiedene Tauchgänge! Ab ging es also erst einmal morgens mit dem Schiff und ich hab mir hier auch das Luxusprogramm gegönnt und Bilder von der dive Master machen lassen 😉 Also taucht mal selbst ein:

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Wie man sieht, mein absolutes Highlight! Schade war eigentlich nur, dass ich noch keinen Advanced Kurs gemacht habe, also nur bis 18m tauchen durfte und viele der coolen Sachen waren eben tiefer. Mein nächstes Projekt also 😉 Und leider kommen wir auch schon zu meinem Gesundheitsproblem Nr.2 des Urlaubs: Ohrenprobleme! Bevor ich geflogen bin, war ich noch erkältet und scheinbar nicht ganz auskuriert. Der Druckausgleich auf meinem rechten Ohr hat nämlich beim letzten Tauchgang nicht mehr ganz funktioniert und so blieb mir ein dauerhafter Druck (schönes Wattegefühl) auf meinem rechten Ohr erhalten. Kein Spaß kann ich sagen und nie mit nicht ganz auskurierter Erkältung tauchen gehen! Am nächsten Tag war es dann schon soweit und ich fuhr weiter nach Patong, wo ich dann wieder auf Michi und Rebi (Kollegin von Michi) treffen sollte. Wir haben dann beschlossen frei nach dem Motto – ach was soll der Geiz? zu Handeln und haben uns für die Touri-touren entschieden.

Also ging es einmal Inselhoppen mit Schnorcheln (u.a. zu den Phi Phi Islands):

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Und einmal noch zu einer anderen Insel mit Paragliding-Episode (von ca. 30 Sekunden, leider ohne Foto) 😀

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Was wir aber natürlich auch nicht auslassen konnten, ist das spezielle Nachtleben und so sind wir auch einmal zur berüchtigten Walking Street (aber in keine Ping Pong Show):

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Nach dem stressigen Wochenende, ging es ab zum Chillen und zwar in meinem Fall in Michis 5-Sterne Hotel in Pattaya. Da ich sowieso mein Ohr auskurieren wollte, kam das gerade recht.

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Übrigens zum Thema Essen: War schon sehr gut (Currys und Pad Thai), aber irgendwie hat mir so die Abwechslung gefehlt. Hm hm. Nach einigen Tagen Chillen (und dem lang ersehnten Druckausgleich) gings dann auch schon wieder nach Bangkok und zu den letzten Tagen. Auf dem Programm standen nun nur wieder Tempel (Königspalast) und Shoppen (Klischee aber das geht einfach gut da!).

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Ja und leider war es dann auch schon wieder vorbei! Fazit: Fürs Tauchen lohnt es sich und sicher auch für Chillen in Ressorts, aber wenn man da nicht so draufsteht, ist Thailand auch sicher nicht die beste Wahl in Asien (Vietnam ist besser) 😉

Und noch ein schönes Abschlussbild über den Wolken…

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• Sonntag, Februar 28th, 2016

Da der deutsche Winter bisher nichts zu bieten hatte (und schon gar nicht an kanadische Verhältnisse rankommt), mussten also andere Maßnahmen ergriffen werden und so fielen die Würfel auf einen Kurztrip in den (naja nicht so hohen) Norden: Göteborg. Sogar recht bequem erreichbar von München, machten Franz (Schwedenbegeisterte und praktischerweise auch des Schwedischen mächtig) und ich uns morgens um 5 auf, wo wir natürlich im Flugzeug statt Schlaf erstmal schreiende Kinder vorfanden. Dort angekommen erst mal das inzwischen merkwürdige Geldwechseln erledigt (Euroverwöhnt halt) und zu unserer süßen kleinen Unterkunft aufgebrochen (Air bnb wie immer nur zu empfehlen.) Hier auch die Aussicht von unserem schönen, kleinen verschneiten Balkon:

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Nach erfolgreichem Gemütlichmachen sind wir erst mal aufgebrochen zu einer kleinen Stadtwanderung bei so -10 Grad, also eigentlich noch ganz angenehm 😉 Meine anfängliche Challenge bestand auch für den Trip darin, mich mal vegan zu ernähren solidarisch mit Franz (ok hat nicht so ganz geklappt).

Die Innenstadt von Göteborg (übrigens in etwa so groß wie Stuttgart) ist recht nett, auffällig sind die Übermenge an Pubs (scheinen die Schweden wohl Gefallen gefunden zu haben. Bierpreise übrigens bei 5€ aufwärts…

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Wie ich gelernt habe (wir haben uns mit zwei Couchsurfer-Bekanntschaften von Franz getroffen) ist Göteborg so im 18. Jh mal abgebrannt und ein britischer Architekt hat die Stadt zum größten Teil aufgebaut, daher sieht man dort auch so viele der charakteristischen Backsteinhäuser. Die übrigens zum anderen Teil der Stadt passen: nämlich der Hipster-Hauptstadt Schwedens. Wie uns Thomas, der Bekannte von Franz aus Stockholm erklärte, gibt es in Schweden nämlich eigentlich fast nur Hipster momentan und Subkulturen sind eigentlich schwer zu finden, wohl am ehesten noch Metalheads in Stockholm. Wird bei nächster Gelegenheit überprüft 😉 Schön in der Stadt sind auf jeden Fall noch der Hafen und der Bereich um das Theater:

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Wie man schon auf den Bildern erkennen kann, war das Wetter jetzt nicht so optimal und an unserem zweiten Tag haben wir den Fehler begangen und sind bei schneidendem Wind und Schneefall zu den Schäreninseln gefahren und waren beinahe die einzigen Menschenseelen auf dieser Fähre (vielleicht eher im Sommer zu empfehlen):

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Trotzdem waren die kleinen, bunten Holzhäuser sehr süß und man konnte sich das Baden im Sommer dort sehr gut vorstellen. Wofür Göteborg ebenfalls noch sehr bekannt ist, ist deren großer Freizeitpark dort (Liseberg), der aber im Winter geschlossen hat (die Achterbahnen sahen aber auf jeden Fall vielversprechend aus). Stattdessen sind wir indoors ins Universum so eine Art lifescience Museum mit diversen Ausstellungsstücken (z.B. Mammuts), aber auch einem kleinen Regenwald und Ausprobiersachen (beispielsweise ganz fasziniert war ich von den Seifenblasenmaschinen ;)). Was man ebenfalls erwähnen sollte ist, dass die Schweden gerade vielleicht auch wegen der wenigen Sonnenstunden am Tag, ganz fantastische Lampen und Lichter haben überall und die Straßen nachts richtig schön beleuchtet sind (leider taugt meine Handykamera nur nichts, daher muss man das auf den Bildern eher erahnen):

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Was so die Schweden vor Ort betrifft: sehr nettes Völkchen! Haben uns immer geholfen und auch öfters angesprochen. Insbesondere abends und im angetrunken Zustand werden die Schweden (ähnlich wie die Finnen) sehr redselig und so hat uns ein ca. 50-jähriger vierteldeutscher Schwede an der Metrostation uns seine halbe Lebensgeschichte erzählt, einer der Couchsurfer uns das halbe schwedische, politische System erklärt (sehr interessant, was Geschlechtergleichberechtigung betrifft und auch die aufkommende Fremdenfeindlichkeit und Rechtsruck ähnlich wie in DE) und eine Einladung nach Stockholm haben wir auch bekommen. Also das nächste Ziel ist damit (für die wärmeren Sommermonate) schon gesetzt: Stockholm!

 

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• Sonntag, August 09th, 2015

Exakt 3 Wochen nach meinem Geburtstag hat Sabrina, meine liebste Eule, Geburtstag. Was wir also wieder mal als Anlass nahmen einen FUN-Trip zu starten (F steht für Freunde und so) und zwar zu unseren deutschsprachigen Nachbarn nach Wien! Ich selbst war dort nur einmal für einen Tag als Kind und hatte so gut wie keine Erinnerung während Sabrina erst vor ein paar Jährchen dort war, was aber natürlich kein Hindernis sein muss 😉 Mit dem Fernbus von München aus gings also am Geburtstag voller Elan los:

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Mit viel Gesang kamen wir dann nach 5,5h an bei gefühlten 40 Grad. Hatten eine süße kleine Air bnb Wohnung im Südwesten. Mit diesem Willkommensgeschenk:

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Angekommen haben wir erst mal einen Abstecher in den nächsten Supermarkt gemacht und uns über österreichische Namen für Produkte amüsiert (ganz bekannt natürlich Paradeiser). Anschließend gings erst mal was Essen wobei uns die Bedienung die Speisekarte übersetzen musste 😀

Am nächsten Tag gings Richtung Schönbrunn mit einem laaaangen Spaziergang dorthin:IMG_3302

Dort war zwar ne Menge los, aber die Stunde anstehen hat sich eindeutig gelohnt!

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Weil uns ja nicht schon heiß genug war, beschlossen wir uns ins Stadtzentrum abzusetzen, also noch einmal ein Stückchen zu laufen.

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Nach der nächsten Etappe befanden wir, dass wir erst einmal ein kühles Bier verdient hatten und so machten wir es uns bei einer der zahlreichen Benachbart am Donaukanal gemütlich. So lässt es sich aushalten 🙂 Die Gegend mit all den Graffitis und den alternative urban gardens hat mich dann auch unweigerlich an Berlin erinnert. Nur die Menschen waren freundlicher 😉 Hatten aber auch einen superwitzigen Dialekt 😀

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Nach an einem guten Craftbeer ging es auch am nächsten Tag weiter angefangen mit dem schönen Naschmarkt, wo man vermutlich alles Essbares findet sowie einen kleinen Flohmarkt mit ner Menge Krempel an bestimmten Tagen.

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Weiter ging es ins Stadtzentrum ins Museumsviertel mit schönen Gebäuden wie das Parlament oder das Rathaus 🙂

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Anschließend machten wir uns noch auf die Suche nach Falcos Grab beim jüdischen Friedhof, allerdings erfolglos (naja ohne Karte kein Wunder 😉 ).

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Mit Schockieren stellten wir dann noch fest, dass die Öffnungszeiten in Österreich sogar noch schlimmer sind als die in Bayern und am Samstag spätestens um 18 Uhr alle Läden zu machen…

Am nächsten Tag ging es leider schon wieder zurück mit dem Fazit, dass Vorlesen im Fernbus einfach großartig ist 😉

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• Sonntag, August 09th, 2015

„Ich hab keine Lust mehr zu laufen!“ So oder so ähnlich hab ich wohl das letzte Mal gejammert als ich als Kind in Lissabon war und ein traumatisches Erlebnis bei meinen Eltern ausgelöst habe 😉 Das hinderte mich aber nicht daran, zu meinem Geburtstag endlich aufzubrechen nach Lissabon, das auch das San Francisco Europas genannt wird. Eigentlich wars Zufall, dass es Ende Mai nach Lissabon ging, da drei Freunde dort hin wollten, der Urlaub nicht freigegeben wurde und dann doch und wir zu fünft die Stadt unsicher gemacht haben.IMG_3098

Spätabend gings am 27.5. mit TAP von München los und noch pünktlich vor Mitternacht bekamen Sabi und ich den Schlüssel zur Wohnung und zu einem Geburtstagsschnaps gings erst mal ins Bairro Alto, dem Kneipenviertel mit vielen engen Gassen, Bars und ner Menge Menschen auf der Straße. Am nächsten Morgen gings erst mal durch die Stadt bei perfektem Sonnenschein. Mit den schönen alten Straßenbahnen gings los und hoch zum Castello und wieder herunter ans Meer.IMG_3116

 

Und da wir noch ein bisschen müde waren von der Nacht davor haben wir uns dort erst mal zu einem kleinen Schläfchen mit der Aussicht hingelegt:IMG_3120

Darauf erkennt man auch die berühmte Brücke im Stil der Golden Gate Bridge in San Francisco. Und weiter gings zu einem weiteren tollen Punkt genau um die Ecke unserer Wohnung und zwar auf eine roof  top bar mit super Cocktails um den Geburtstag gut ausklingen lassen zu können. Davor aber noch ein Abendessen mit klassischen portugiesischen Speisen wie Oliven und Käse zur Vorspeise, Fisch und Kartoffeln zum Hauptgang und einem erfrischenden Vinho Verde zur Begleitung. Fantastico!

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Am Abend bzw. Morgen kamen die restlichen 3 zu Besuch und die Lissabon Crew war komplett und ist erst einmal was trinken gegangen 😉 Am nächsten Tag gings bei gutem Wetter erst mal Richtung Meer und zwar nach Cascais mit der Bahn nachdem wir unser Ticketabenteuer mit herausfordernden Ticketschranken gemeistert hatten.

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Auf dem Rückweg haben wir es dann auch mit kleinen Umwegen nach Belém geschafft, wo sich das berühmte Seefahrerdenkmal befindet, ein Kloster, das Weltkulturerbe ist und eine sehr feine Spezialität und zwar die Pasteis de Belém, kleine Eiertörtchen in Blätterteig, sehr zu empfehlen zu einem guten portugiesischen Kaffee.IMG_3148

Am nächsten Tag stand ein Spaziergang durch die Stadt auf dem Plan, was mich zum Ausgangspunkt zurückführt: Lissabon ist zwar nicht groß (etwa ne halbe Mio Einwohner), also eigentlich gut zu Fuß zu erkunden, aber auf der anderen Seite wird Lissabon auch die Stadt der 7 Berge genannt, und das nicht ohne Grund. Eben sind nur wenige Strecken und daher gibt es auch überall auf die Stadt verteilt Elevadores. Wir haben uns aber an dem Tag für die Fußvariante entschieden und wurden mit tollen Aussichten belohnt.

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Inklusive eines grandiosen Selfies natürlich. Am letzten Tag als Marc und Co. da waren führten uns unsere Wege noch zum botanischen Garten Lissabons mit schönen Blumen und kleinen Schildkröten auf dem Weg:

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Und gen Abend ging es zu meinem absoluten Highlight: dem Aquarium auf dem ehemaligen Expo-Geländes mit allen Gewässerarten.

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An unserem letzten Tag flogen Marc, Peter und Franzi schon sehr früh, während Sabi und ich den Tag noch nutzten und Einkaufen gingen (sehr gut in der Fußgängerzone möglich und billiger als in DE) und in den Genuss des Hauptbahnhofs kamen (sehr überschaulich, wenn man ihn denn mal gefunden hat).IMG_3199

Nach unserem sportlichen Kurztrip hat es sich nur leider ergeben, dass 4/5 krank waren oder wurden (ich die glückliche Ausnahme) und das am Ende sogar in einem überdehnten Trommelfell bei Sabi geendet hat. Man merke sich also zwei Dinge: nicht erkältet fliegen und immer noch einen Tag freinehmen nach so einem Kurztrip 😉 Und weiteres Fazit: mit zunehmenden Alter machen Städtetrips mit langen Laufwegen und guter Gesellschaft ne Menge Spaß!

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• Montag, Januar 05th, 2015

Bom dia! Irgendwie fiel mir so auf, auch wenn ich bestimmt schon 10 Mal in Portugal war, da das so der Sehnsuchtsort meiner Eltern ist, hat bisher immer ein Post darüber gefehlt…Also nehme ich mal die Reise dorthin zum 60. Geburtstags meines Vaters als Anlass mal was darüber zu posten! Da ich schon im Alter von nicht einmal einem Jahr (oder so in etwa) meine erste Reise dorthin begonnen habe (ja noch im Auto mit vollem Programm durch Frankreich und Spanien bis hinunter in die Algarve), ein bisschen dazu: meine Eltern reisen schon seit Ende der 80er/ Anfang 90er immer wieder dorthin. Und zwar nicht nur aufgrund des schönen Wetters, des guten Essens und der schön-traurigen Fadomusik. Irgendwie haben ihnen es die rauen Küsten, die freundlichen Menschen und die blühenden Landschaften es angetan und ich verstehe schon was ihnen gefällt daran 🙂 Aber dazu seht ihr gleich mehr auf den Bildern 😉 Das aktuelle Lieblingsziel: Praia do Vau bei Portimao und dem wunderschönen Praia do Rocha. Die Algarve ist so der südliche Zipfel Portugals und damit auch schön warm 😉 In der Gegend gibt es auch den höchsten Berg der Algarve, den Foia. Da Nadine und ich früher als der Rest meiner Familie da waren, machten wir auch mal einen kleinen Wanderausflug dorthin durch die Korkbäume und vorbei an vielen Störchen, die dort ihr Winterquartier aufgeschlagen haben. Außerdem genoßen wir noch das schöne Wetter Ende Oktober und stürzten uns in die Meeresfluten. Gar nicht mal so kalt! Obwohl die Felsen schön anzusehen sind, gibt es aber auch Tücken dabei: und so hat sich Nadine fies bei unserem zweiten Schwimmen geschnitten. Das beste am Meer bleiben wohl doch die Spaziergänge am Strand entlang 😉 Oder oben auf den Felsen im Naturschutzgebiet. Auch schön an der Algarve ist das Hinterland. Und da mein Brüderchen sich im Urlaub mal was gegönnt hat und ein Mini Cabrio gemietet hat, sind wir auch mal da durch gedüst 😉 Leider war schon nach einer Woche die Erholung vorbei und der Ernst des Lebens stand vor der Tür: Arbeiten und der Umzug nach München! Aber davon mehr im nächsten Beitrag 🙂

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• Montag, Januar 05th, 2015

Besser spät als nie 😉 Zwar is es schon ne Weile her, aber ich dachte ich aktualisier mal wieder auch da das mein aktuelles Fernweh vielleicht kompensiert..Also nach Abgabe meiner Masterarbeit und vor dem Ernst des Lebens gab es natürlich noch eines zu tun: Reisen! Und da ich nicht die Einzige war, die diese Meinung hatte, verabredeten ein paar meiner exchange students aus Toronto und ich ein Treffen in Kopenhagen. Da damals 4 unserer Leute aus Dänemark waren (und eigentlich alle Dänen entweder in Kopenhagen oder Aarhus wohnen, die studieren 😉 ) war das Ziel auch leicht geklärt: Kopenhagen! Einer unserer 4 Dänen kam da allerdings nicht in den Genuss uns wieder zu sehen, da er gerade in Südkorea weilt 😉 Aber immerhin ein paar haben s geschafft und so machten sich ein Spanier, eine Kroatin und ein Schwede auf ins Land des Produktdesigns, schöner Küsten und schöner Menschen 😉 Sidsel (eine der Däninnen) war so nett uns zu beherbergen. Ich war zwar schon mal in Kopenhagen, aber gerne hab ich mir noch mal alles angesehen 😉 Und so liefen wir ein bisschen durch die Stadt, stiegen auf dem Turm im Parlament, aßen Smorrebrod, gingen auf ne Studiparty, kochten dänischen Krustenbraten und machten obligatorische Fotos bei der kleinen Meerjungfrau 😉 Leider hatten wir Pech mit dem Wetter und so regnete es die 3 Tage durch. Damit wurde auch nix aus unserem Besuch in Tivoli (Freizeitpark), aber zumindest nach Christiania dem autonomen Bereich Kopenhagens haben wirs geschafft. Echt witzig da, sehr künstlerisch und natürlich die obligatorischen Grasverkäufer 😉 Gewohnt haben wir in Norrebro, dem alternativen und auch sehr schönen Viertel Kopenhagens in dem auch viele Studenten wohnen. Fazit: Wirklich schöne Stadt, aber auch gut teuer 😉 Beim Rückflug kam ich noch in den Genuss des Lufthansastreiks, aber da sich meine Mutter aufopferungsvoll stundenlang in die Hotline gehängt hat, konnte ich ein paar Stunden früher fliegen 🙂 Aber nun die Bilder!

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• Sonntag, Oktober 05th, 2014

Sooo wo war ich stehen geblieben?

Angekommen in Turku stand erst einmal eine Runde Schlaf an. Am nächsten frischen Morgen war aber auch schon wieder die Entdeckungslust zurück und so ging es über den Fluß Richtung LIDL. Wie ich gelernt habe, ist Finnland eins der umsatzstärksten Länderstandorte für die Kette. Warum? Weil alles SAUTEUER ist außer bei Lidl. Sehen die Finnen übrigens genauso. Dort gab es zwar keine Brezeln, aber dafür super Brötchen und Brot und so haben wir uns erst mal eingedeckt. Auf dem Rückweg sind wir zur Kathedrale geschlendert, dem ältesten Gebäude Finnlands. Hat mich aufgrund seiner Größe und dem Stil irgendwie an Säulen der Erde erinnert und hat bestimmt auch so lange gedauert 😉 Dort ist auch das Grab der einzigen Königin Finnlands (denn sonst wars ja immer Schweden und Finnland nur ne Provinz) und ich hab gelernt, dass es viele deutsche Kaufleute dort gab (ebenfalls deutsche Grabsteine), da Turku eine Hansestadt war. Nach der kleinen Geschichtsstunde hat uns meine finnische Freundin Erika mit dem Auto abgeholt und wir sind nach Naantali gefahren, eine Küstenstadt ganz in der Nähe, die wohl im Sommer mit Touristen geflutet ist, im Herbst jedoch angenehm ruhig ist. Das wars wieder für den Tag für uns und am nächsten Tag hieß es: Turku Day! Gibt es einmal im Jahr und alle öffentlichen Einrichtungen haben da Specials und die Museen haben freien Eintritt 😉 Haben wir also natürlich genutzt und sind zur Burg gefahren (ebenfalls eines der ältesten Gebäude Finnlands). Dort haben wir uns tolle Räume, Kamine und natürlich Kostüme angeschaut und ausprobiert. Echt nett gemacht! Anschließend sind wir noch am Hafen vorbei geschlendert (dort gibt es ein Hostel in einem Schiff!) und abends haben wir uns mit anderen Exchange Mädels getroffen und Feuerwerk geguckt 🙂 Da ein Abend aber um 9 nicht enden kann, sind wir in dezimierter Gruppe noch in eine Bar mit den mitunter billigsten Bierpreisen in Turku (ich glaube 2,90 oder 3,90). Das Ganze hat natürlich einen Haken: finnisches Karaoke!!! Das lief da nämlich den ganzen Abend und wer meinen Horror vor dieser Sprache versteht, kann sich vorstellen wie furchtbar das Ganze noch verpackt in kitschige Melodien, Bilder und schrägen Stimmen ist. Da kann eben nur Bier Abhilfe schaffen. Montag war nun schlechtes Wetter angesagt und so wars auch: es hat wirklich den ganzen Tag geschüttet ohne Unterlass. Wir haben also das Wetter zum Anlass genommen mal einen ruhigen Tag einzulegen und so sind wir erstmal zum Mittagessen in die Mensa zu Sabrinas Uni. Ich möchte anmerken: nicht vergleichbar mit deutschen Mensen!! Man kann sich selbst auftun (unglaublicher Vorteil wie jeder hungrige (Ex-)Student weiß) und darf sich nehmen: 1 Hauptgericht, 1 Getränk (witzigerweise trinken Finnen zu ihren Mahlzeiten immer ein Glas Milch, bevorzugt mit 0% Fett, bah), Salat und Brot. Und das Beste: Alles für 2,50!! Wenn man das noch zu den normalen Preisen in Finnland im Verhältnis sieht: ein Traum! Habe ich erwähnt, dass ich am ersten Abend mit Erika Sushi essen war in Helsinki und 27€ gezahlt habe?! Danach hat mich kein Restaurant mehr von innen gesehen 😉 Frisch gestärkt hab ich mich durch den Regen zurück ins Wohnheim gekämpft während Sabrina fleißig studiert hat. Abends hab ich sie wieder abgeholt und wir sind zu unserem Lieblingsort: dem Lidl! Davor haben wir aber noch einen Wasserkocher besorgt (unabdingbar für Tee in der kalten Winter- und Herbstzeit) sowie einen neuen Geldbeutel für mich (bei einem anderen Einkauf hat nämlich ein Ei beschlossen sich auf meinem alten Geldbeutel auszubreiten). Mit unseren Einkäufen bewaffnet sind wir dann wieder zurück ins Wohnheim und haben uns ans Zubereiten der perfekten Herbstspeise gemacht: Kürbis! Mit Curry und Reis. Yummi. Dazu kamen wieder ein paar deutsche Mädels und dazu gabs Rum. Ein wunderbarer Abend. Der nächste Tag versprach wieder besseres Wetter also: nix wie weg hier! Mit dem Bus fuhren wir auf die Insel, die vor Turku gelegen ist und im Sommer ein riesiges Rockfestival beherbergt. Sonne und Herbstfarben sorgten dafür, dass wir die Meeresbrise und die Natur wunderbar genießen konnten und beim Mittagessen auf einem Golfplatz haben wir sogar beobachten können wie man eigentlich so abschlägt beim Golfen. Wieder was gelernt. Für den nächsten Tag hatten wir uns wieder was Neues überlegt: einmal mit dem Auto über die Schäreninseln! Dazu haben wir ein Auto bei Europcar gebucht, das fröhlich upgegraded wurde und zu viert sind wir also ein bisschen verspätet losgedüst. Ich hatte das Vergnügen zu Fahren und hatte zwei Erkenntnisse: französische Autos haben einen furchtbaren Schleifpunkt und es gibt unglaublich viele Blitzer in Finnland bei bescheuerten Geschwindigkeitsgrenzen. Ähnlich wie in Australien fährt man also schnurgerade angenehme Strecken mit 60 oder 80….ARGH. Aber ok immerhin wurde ich nicht geblitzt. Und mein persönliches Highlight des Tages: als wir um eine Kurve bogen bewegte sich doch was am Straßenrand: ein Elch!! Sprang zwar gleich wieder in den Blätterwald, aber hey eindeutig identifiziert! Und endlich mal einen gesehen nachdem die moosewatch in Kanada wochenlang nicht erfolgreich war 😉 Die Inseln dort sind auf jeden Fall sehr schön bewaldet, am Meer und man fährt mit vielen Fähren zum Insel-Hopping (wobei jahreszeitbedingt nicht immer alle fahren). Da die Inseln auch eher Sommerdestinationen sind, war alles etwas ausgestorben. Was uns dazu veranließ zu spekulieren, dass die Zombieapokalypse hier über uns einbrechen wird. Oder wahlweise wir die letzte Fähre verpassen und ein Fischer mit Haken als Hand weiß, was wir letzten Sommer getan haben. Wie ihr seht, haben wir es aber wieder lebendig zurück geschafft. Tja und dann war auch schon mein letzter Tag vorbei und es ging mit dem Bus wieder zurück nach Helsinki nach dramatischem Winken. Aber: die nächste Reise kommt bestimmt 😉

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• Dienstag, September 30th, 2014

Soo meine Lieben, nach längere Durstphase (Masterarbeitsbedingt) endlich mal wieder ein Eintrag. Also nach Abgabe und einem Wochenende voller Schlaf hat mein Fernweh mich wieder gepackt und ab gings nach Finnland! Dort begrüßte mich gleich am Flughafen ein bekanntes Gesicht: die Finnin Erika, die ich in Toronto kennengelernt habe und die mich auch schon in Berlin besucht hatte. Gemeinsam fuhren wir zu ihrer Wohnung direkt an der Uni (sie studiert im Master Political Science). Suuuper tolles Haus, ca. 150 Jahre alt mit weitläufigen Steintreppen und einem Aufzug bei dem man das Gitter selber schließen musste 😉 Auch ein süßes Ein-Zimmer-Apartment allerdings: das Sofa war genauso wie Erika ca. 150cm lang…eindeutig etwas zu kurz zum Schlafen für mich! Aber da muss der geprobte Couchsurfer durch 😉 Nach erfolgreicher Gepäckablieferung gings an die Stadtrundfahrt bei strahlendem Sonnenschein. Allgemein: der finnische Herbst ist viel besser als sein Ruf!

Gesehen haben wir dann: die weiße schöne Kathedrale im Stadtzentrum, den Hauptbahnhof, Erikas Arbeitsstelle, den Hafen und die Einkaufsstraße. Helsinki ist allgemein sehr kleine (ca. 600 000 Einwohner) und hat einen schönen historischen Stadtkern, aber die Außenbezirke sind ziemlich häßliche Platte. Die Sprache ist einfach nur verrückt. Klingt wie eine Mischung aus Russisch und Koreanisch und sieht aus wie eine willkürliche Aneinanderreihung von üäiii. Das werd ich nie lernen 😉 Aber muss ich ja auch nicht! Am nächsten Tag fuhren wir gemeinsam auf die Festungsinsel vor Helsinki, die damals bei dem Konflikt Schweden-Russland (Finnland war bis Anfang des 20. Jahrhunderts ja noch Teil Schwedens und die zweite offizielle Landessprache ist immer noch Schwedisch – also steht auch alles zweisprachig dran) gebaut. Weitläufig, viel Meer und Sonnenschein, kurz gesagt: es war toll! Tags darauf bin ich mit Erikas Fahrrad durch die Stadt (wieder: Dinge von Personen, die 1,50m groß sind, sind mir einfach zu klein) und bin die Küste entlang. Irgendwann muss ich am Meer leben! Nun gings aber los am nächsten Tag Richtung Turku: das ist die ehemalige Hauptstadt Finnlands, mit den ältesten Gebäuden, ca.120 000 Einwohnern, liegt 2h von Helsinki entfernt und beherbergt meine liebste Sabrina, die dort für ein Semester studiert. Wer Sabrina nicht kennt: verrückte liebe Freundin mit der ich im Bachelor studiert habe und die meinen blöden Humor teilt. Dort standen viele tolle Dinge auf dem Plan (denn Reisen ist ja nicht zum Entspannen da!): Kathedrale bestaunen (älteste Finnlands), den schönen Fluß in Turku entlang schlendern, zahlreiche Einkäufe bei Lidl (einziger Supermarkt wo man sich auch was leisten kann in Finnland) sowie das Entdecken der Universität und des Student village. Highlight dessen übrigens: Jedes Stockwerk hat eine eigene Sauna, die man sich reservieren kann! Sehr amüsant. Abends gings mit Sabrina erst mal auf ein Konzert: Katatonia, eine finnische Metalband. Wir zwei haben das eindeutig mal wieder gebraucht 😉 Alelrdings: Bierpreise unfassbar (7 Euro!!). Ebenfalls unfassbar: schon wieder wurde mein Geldbeutel geklaut!! Wer mein Karlsruhedrama mitbekommen hat: dieses Mal hab ich gelernt 😉 Hatte nur noch 25 Euro drin und meinen Perso. Außerdem: dieses Mal tauchte mein Geldbeutel wieder auf: mit Perso (hallelujah!) aber ohne Geldscheine. Naja. Diebe sind in Finnland also doch nur semi-nett. Allgemein gilt aber: nette Finnen! Aber ich sehe auch ein, warum die Depressionsvorurteile und Alkohlikervorurteile über Finnen exisitieren. Sabrina und ich kamen nämlich in den Genuß so mancher finnischer Bekanntschaften an diesem Abend und ich seh schon woher die Vorurteile kommen 😉 Die langen dunklen Winter tragen wahrscheinlich auch nicht unbedingt zu einem heiteren Gemüt bei…So nun muss ich Schluß machen, weiterer Text und Bilder folgen, wenn ich wieder dazu komme 😉 Spätestens am langen Wochenende!

Liebe Grüße,

Nora

2014-09-16 11.44.512014-09-16 15.46.162014-09-17 12.48.112014-09-17 13.49.562014-09-17 18.15.182014-09-18 12.35.13

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• Mittwoch, Mai 15th, 2013

Bonjours mesdames et messieurs!

Hihi muss sagen nach 5 Tagen Montreal (Hauptstadt Quebecs, der französischen Provinz) bemerke ich wie sehr mein Hirn auf Englisch gepolt ist und wie schlecht das mit Französisch geht 😀 Sehr gut illustrierende Szene: Am ersten Tag laufen Diana und ich durch die Stadt und eine Frau weist mich auf französisch daraufhin, dass meine Tasche offen ist und dass ich aufpassen soll. Diana fragt mich auf Englisch was die Dame denn wollte und ich antworte auf Deutsch bis Diana einen Lachanfall bekommt und ich realisiere, dass ich gerade auf deutsch hinplappere. Ups. Irgendwie is bei mir nur das deutsch-französisch drin, nicht englisch-französisch. Bummer. Naja nun aber zum Anfang! Also am Donnerstag alles gepackt und gemütlich an die harbourfront bei strahlendem Wetter getingelt und dort gelesen (herrlich). Dort dann mit Natalia und Rodrigo getroffen und anschließend noch in ne Bar. Am nächsten Tag gings um 5 Uhr raus, denn um 6:30 Uhr fuhr der Megabus nach Montreal (dauert ca. 6h). Also im Bus ein bisschen geschlafen und bei strahlendem Sonnenschein in Montreal angekommen (und noch gelernt, dass man im Englischen niemals „hotpants“ sagen sollte sonst lacht sich dein Gegenüber halb tot, das sind Shorts!). Vom bus terminal erstmal die weite Tour zum hostel angetreten. Unser erstes Hostel befand sich im englischen Teil Montreals (abgetrennt vom französischen durch eine Straße). War ein kleines und süßes Hostel. Nachmittags erstmal eine Tour durch die Stadt begonnen mit Mc Gill University, und old port. Noch eingekauft in Chinatown und zurück im Hostel gekocht. Dort auch ein paar Leute kennengelernt und mit denen was getrunken (Washington, Kolumbien, Mexiko) und abends weggegangen. Ausserdem haben wir die typische Speise Kanadas gegessen, die besser in Quebec schmeckt: Poutine. Das sind dicke Pommes eingeweicht in Bratensosse und mit Analogkäsewürfeln bestreut 😀 sehr….interessant 😀 Am nächsten Tag (übrigens jeden Tag über 20 Grad und Sonnenschein gehabt) sind wir zum Atwater Market wo es eine Bierverköstigung gab und eine buskerband gespielt hat. Anschließend Spaziergang über eine eigentliche Radstrecke am Kanal entlang zum old port und zur Altstadt (angeblich ja sooo europäisch…für Nordamerikaner vllt :D). Im Hostel haben wir noch eine Holländerin kennengelernt und mit der sind wir abends noch weggegangen (übrigens ALLES billiger in Montreal als in Toronto). Auch noch eine schöne Seite: In Quebec kann man wie in Deutschland überall Alkohol kaufen und nicht wie in Ontario begrenzt nur in lizenzierten Läden. Der nächste Tag war der Sonntag und damit der erste legendäre TamTam Tag auf dem montroyal! Was das ist? Das ist eine riesige Openairparty auf dem Berg der Stadt (daher der Name Montreal ne?) und das ist sehr alternativ, da gibt es Trommelkreise, DJs, Akrobaten, Hippies und überall wird geraucht und getrunken 😀 Super Atmosphäre! Abends gingen wir noch in einen Irish Pub wo wir bei live music den Abend ausklingen lassen haben (ich liebe Irish pubs!). Am nächsten Tag sind wir in unser neues Hostel gezogen und zwar im anderen französischen Teil Montreals im latin quarter, neben dem gay village. Hier auch gleich mal ein Haufen Franzosen im Hostel kennengelernt 😀 Dort sind wir also erstmal durch das Viertel gelaufen (schön alternativ) und auf den Berg gelaufen zum Aussichtspunkt. Kurzer Einschub: Jaa ich hatte ne Menge Blasen an den Füßen 😉 Abends noch ein bisschen auf dem hosteleigenen Patio entspannt und den Wecker gestellt, denn wir hatten viel vor am nächsten Tag! Und zwar haben wir uns Fahrräder gemietet (es gibt diese Stadträder) und sind zum olympischen Park (glaub 76 waren die Spiele in Montreal) und zum botanischen Garten. Dort sind wir auch in den Biodome (kleiner Zoo, sehr schön mit verschiedenen Klimazonen) und ins Planetarium (fieserweise dank schlechter Instruktionen die zweite Show verpasst). Abends gings dann noch mit Leuten aus dem Hostel in eine schicke Bar mit Rockabilly musik. Dort hat der Aussie mit dem wir saßen (ja es gab sozusagen einen englischen und einen französischen Tisch, denn Franzosen können einfach kein Englisch, es ist unfassbar) mal wieder bewiesen, dass Australier sehr trinkfest sind und hat seine Gläser zu einem Gläserturm gestapelt und als wir aufgestanden sind, auf wen fiel der Turm wohl? Genau Glückspilz Nora. Aber wie immer Glück im Unglück, nur kleiner Schnitt am Finger und durchweicht gewesen. Am nächsten Morgen war unser Montreal Abenteuer schon vorbei leider und wieder um 6:30 Uhr ging der Bus nach Toronto. Am nächsten Tag Erledigungen und weitere Urlaubsvorbereitungen gestartet (und wieder gepackt) und abends mit Rod und Natalia und einem anderen Brasilianer noch ins Einstein und um 11pm fuhr dann schon mein Greyhound nach Washington. Da ich glücklicherweise direkt am coach terminal wohne, ging das einwandfrei. Im Bus auch erstmal bisschen gelesen bis zur Grenze und dort mal wieder das übliche Prozedere (nervig). In Buffalo wurde dann mitgeteilt, dass unser Bus zum Expressbus nach New York umgewandelt wurde (sonst hätten wir noch mehrere Stopps gehabt) und ein paar Leute sind ausgestiegen so dass ich eine Reihe für mich hatte (Hallelujah!). Also erstmal geschlafen und um ca. 9 Uhr morgens waren wir in NY wo ich in einen neuen Bus umsteigen musste und erstmal 3 Stunden Aufenthalt hatte. Dann gings weiter für etwa 3-4 Stunden nach DC. Insgesamt war ich 17h unterwegs. Dort angekommen bin ich zum Flughafen wo ich Lisa abgeholt habe, die aus Rochester eingeflogen ist (wie weise). Zusammen sind wir zu unseren couchsurfer hosts gefahren, Freunde von Lisas Mitbewohner, ein Ehepaar. Sehr spannende Berufe übrigens: Sie ist court journalist und berichtet damit rund um die Politik in Washington und hat auch schon Obama begleitet (AHH!!) und er hat sich selbstständig gemacht und betreibt zwei cookie trucks (also food trucks, die durch Washington fahren und cookies, ice cream und Milch verkaufen). Herrlich! Haben ein bisschen ausserhalb DCs gewohnt (schon in Virginia hihi), aber mit der metro gut erreichbar. Abends sind wir noch mit Juliann in einen irish pub und haben garlic Big Pizza (haha da hat man die Zehen drauf gesehn!) und Bierproben probiert. Mnami! Ordentlich fertig sind wir danach schnell in unserem Gästezimmer eingeschlummert. Am nächsten Tag sind wir gemeinsam mit Juliann in die Stadt und ins newseum (da sie Journalistin is, kann sie da umsonst Gäste mitbringen sonst wären das gleich mal 25 Dollar gewesen!). Das war mein absolutes Lieblingsmuseum: es ging um die Entwicklung von Nachrichten in den USA und auch allgemein mit Technologien und besonderen events (Bereiche zu 9/11 und Kennedy Ermordung). Superspannend!! Hätte ich den ganzen Tag verbringen können 😉 Aber da Washington unendlich Museen zu bieten hat (und die meisten umsonst sind), sind wir also weiter noch ins National History und National Science Museum mit Ausstellungen zu Evolution, Flora und Fauna und amerikanischer Geschichte (so ziemlich gings um Unabhängigkeitskrieg, Bürgerkrieg und WW I & II sowie Vietnam, Golfkrieg, Afghanistan, kurz: Krieg Krieg Krieg. War schon ein bisschen verrückt.Anschließend sind wir zu einem „Biergartenhaus“ wo wir begeistert Franziskaner und Paulaner getrunken haben sowie Jägerschnitzel mit Spätzle (es waren eher Knöpfle) und Kartoffelsalat (undefinierbar) und Salat gegessen haben. Fazit: Bier supi, Essen naja. Aber es musste 😉 Danach gings noch in den pub nebenan (im Biergartenhaus wars superlaut und supervoll, keine Unterhaltung möglich) und dann heim. Am nächsten Tag stand auf dem Plan: Monuments und white house! Also geschaut ob wir Obama entdecken (leider nicht), zum lincoln memorial, WW II Memorial, Kapitol. Anschließend ginge zurück zu den Francis den anlässlich der Eröffnung des zweiten cookie trucks gab es eine kleine Hausparty. Schön amerikanisch mit Burgern und hot dogs 🙂 War sehr nett und wir haben noch sowas ähnliches wie (wenn ich jetzt noch wüsste wie das heisst, boccia?) gespielt nur mit Holztafeln mit Loch in der Mitte und zum Werfen keine Bälle sondern Taschen angefüllt mit Maiskörnern 😀 Sehr cool! Der nächste Tag war auch schon unser letzter und so sind wir ins hipsterviertel Georgetown (sehr schick, sehr teuer) und sind ein bisschen shoppen gegangen (Anmerkung: USA ist alles biliger als in Kanada). Anschließend gings noch ins Postmuseum und zur Union Station. Zurück haben wir unser Gepäck geholt und Kirk hat uns zur Metro bzw. zum Flughafen gefahren. Zurück nach Toronto bin ich mit Megabus (mal was Neues) der „nur“ 15h braucht. Ich weiß nicht woran es lag, aber die Rückfahrt war sehr viel anstrengender und unbequemer und ich konnte kaum schlafen. Um 10 Uhr kanadischer Zeit war ich wieder in Toronto und hab erstmal geschlafen 😀 Nun kümmer ich mich um Packen und die letzten Tage in Toronto 🙁

Liebe Grüße!

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• Donnerstag, Mai 02nd, 2013

Finally!

Endlich wirds hier auch mal wärmer und ich hab auch schon mein ersten Sonnenbrand abbekommen 😉 Die letzten 2 Tage war nun kein Wölkchen am Himmel und das hab ich natürlich zum Anlass genommen um durch zu Toronto zu stromern. Meine letzte Woche wurde unterbrochen als ich mich freitags zum Zahnarzt geschleppt habe, da Schmerzen auf der rechten Seite. Nach nicht mal annähernder Ursachensuche wurde erstmal geröntgt (ja Geldmache hier sehr spürbar). Später stellte sich dann raus, dass meine Weisheitszähne (die letzten zwei unteren) raus müssen. Meinte mein Zahnarzt in Deutschland auch mal also raus damit. Zack zack war das innerhalb 5min erledigt. Um das mit den Worten von ner Freundin zu beschreiben: Canada got some pieces of Nora 😀 Naja damit wurde erstmal die Aneinanderreihung von farewell parties unterbrochen. Sehr schade auch die end of term party meines programs. Aber naja, was will man machen ne? Positive Seite: Die Krankenversicherung für graduate students deckt auch dentals (die normale Versicherung nicht). Also Glück gehabt 🙂 Kann nämlich sonst ordentlich teuer werden. Was die Kanadier nämlich hier behaupten von wegen so viel besser in den USA mit dem health system würd ich nicht unbedingt so unterschreiben. Kosten und Wartezeiten für Patienten sind nämlich immer noch ordentlich hoch. Naja nun beinahe ne Woche später, gehts mir fast wieder gut, bisle Schmerzen sind noch. Allerdings hat ich null Hamsterbacken 😉 Konnt also auch in die Öffentlichkeit und so war ich Sonntagmittag Natalia in York besuchen (ausgestorben, da alle undergraduates im summer term frei haben und arbeiten gehen um die Studiengebühren zahlen zu können). Hab ich mal erwähnt wie teuer studieren hier ist? Man zahlt in meinem program für einen Kurs 2000-4000$. Krass ne? Stipendium sei Dank (ich hatte 7 Kurse insgesamt). Am Montag hats dann nochmal ordentlich geregnet und so hab ich den Tag nochmal zum Auskurieren genutzt. Am Dienstag bin ich mit Natalia zu nem kleinen Konzert in einem Park und anschließend sind wir durch Chinatown und Kensington Market (alternatives Viertel) gelaufen. Sehr schön! Danach gings zur Schnäppchenjagd und ich hab mir ein Buch erstanden, da ich ja nun wieder nur zum Spaß was lesen kann! Yay! Haben uns noch mit Rod (anderer Brasilianer) und Ben (Engländer) getroffen und anschließend abends zum Abschied nochmal mit Adrian (Schwede) und anderen (ja jeder geht nun). Am nächsten Tag das nächste Abschiedsessen mit Matthias (Mannheimer) und danach mit Fred (Frederique) eine aus Montreal kommende Kommilitonin getroffen und wieder durch die Stadt gestromert, mein erstes Eis gegessen (herrlich!) und durch die Art Gallery geschlendert (mittwochabends gratis Eintritt). Und morgen gehts nun endlich nach Montreal bei wunderbarem Wetter (laut Vorhersage über 20 Grad und Sonne an jedem Tag) zusammen mit Diana, ner kanadischen Freundin. Wird sehr cool denk ich 🙂 Kann s noch nicht so ganz glauben, dass meine Abreise nun näher rückt, jetzt fängts doch gerade erst an mit gutem Wetter und alle Torontonians kriechen aus ihren Löchern 😀 Am 18.5. kommen dann meine Eltern und mein Bruder und dann gehts auch schon an die Westküste. Exciting!!

Grüßlis!